Gesichtsmasken: Welche Maske für welchen Zweck? 

Gesichtsmasken: Welche Maske für welchen Zweck? 

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Gesichtsmasken für Mund und Nase können aus verschiedenen Gründen getragen werden. Je nachdem, welchen Zweck sie erfüllen sollen, müssen sie unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden und besondere Merkmale und Eigenschaften aufweisen. Angesichts der Vielfalt der am Markt erhältlichen Produkte fällt das Laien mitunter nicht leicht. Vor einer entsprechenden Anschaffung lohnt es sich deshalb, sich mit den unterschiedlichen Arten von Schutzmasken und deren Eignung für bestimmte Zwecke vertraut zu machen. So lassen sich zum einen Fehlkäufe und unnötige Ausgaben vermeiden, und zum anderen wird sichergestellt, dass die erworbenen Masken den gewünschten Zweck auch tatsächlich erfüllen. 

 

Masken zum Schutz gegen unterschiedlichste Gefahren 
Der Schutz vor Schadstoffen  in der Atemluft ist für die Gesunderhaltung des menschlichen Körpers ebenso wichtig wie beispielsweise gesundes Essen. Aus diesem Grund wurden im Laufe der Zeit verschiedene Masken entwickelt, die die Atmungsorgane jeweils vor bestimmten Gefahren und Risiken schützen sollen. Umgangssprachlich als Gasmasken bezeichnete Schutzmasken werden seit dem Ersten Weltkrieg im militärischen Bereich eingesetzt, um sich gegen gasförmige chemische Kampfstoffe zu schützen.

Schweißer schützen sich mit entsprechenden Masken gegen Funkenflug und Verbrennungen, so wie Maler und Lackierer es auf diesem Weg vermeiden, potenziell schädliche Lösungsmitteldämpfe einzuatmen. Auch Reinigungskräfte und Personen, die beispielsweise bei Steinmetzarbeiten oder beim Sandstrahlen besonderen Staubbelastungen ausgesetzt sind, bedecken Mund und Nase mit Schutzmasken, sodass kein Staub in ihre Atmungsorgane eindringen kann. Zudem kommen Schutzmasken in der Medizin und bei einer Reihe von Sportarten wie Tauchen, Fechten oder Eishockey zum Einsatz.

Einige Masken schützen dabei vor allem mechanisch vor Verletzungen durch stumpfe oder scharfe Gewalt, andere hingegen sollen Gase, Dämpfe, Flüssigkeitsnebel und Stäube sowie darin enthaltene Krankheitserreger von den Atmungsorganen fernhalten und werden deshalb als Filter- oder Frischluftmasken bezeichnet. Zudem können Mund und Nase bedeckende Masken neben dem Eigenschutz dazu dienen, andere Personen vor mit der Atemluft ausgeatmeten Viren und Bakterien und somit vor möglichen Infektionen zu schützen.

Um sicher sein zu können, dass die Masken qualitativ geeignet sind, den ihnen zugedachten Zweck zu erfüllen, sollten sie nur aus Quellen bezogen werden, die als seriös eingeschätzt werden, zum Beispiel aus dem Shop von Virshields. Bei Masken unklarer Herkunft besteht das Risiko, dass sie nicht den einschlägigen Standards und Normen entsprechen, sodass ihre zuverlässige Funktionsweise nicht gewährleistet ist. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Masken zu auffallend günstigen Preisen angeboten werden, da es sich dann häufig um Produktfälschungen oder Ware minderer Qualität handelt. 

 

Was bedeutet "medizinische Maske"? 
Für Verwirrung sorgt mitunter die Bezeichnung "medizinische Maske". Dabei handelt es sich nicht um einen bestimmten Maskentyp, sondern vielmehr um eine Sammelbezeichnung für verschiedene Arten von Masken, die im medizinischen Bereich oder aus medizinischen Gründen eingesetzt werden. Sie sind vor allem von sogenannten Alltagsmasken oder Behelfsmasken zu unterscheiden, die sich im Prinzip jeder selbst herstellen kann.

Sie sind meist aus Stoff gefertigt sind und müssen keiner bestimmten Norm entsprechen, bieten ihren Trägern allerdings auch nur einen vergleichsweise geringen Schutz. Generell steht bei Behelfs- oder Alltagsmasken vor allem das Bestreben im Vordergrund, die Freisetzung von Tröpfchen und damit die Ausscheidung von Viren oder Bakterien in die Umgebung zu vermindern.

Für die Verwendung durch Gesundheitspersonal zum Selbstschutz bei der Arbeit mit infektiösen Patienten sind sie dagegen völlig ungeeignet. Im Unterschied dazu schützt bereits ein einfacher medizinischer Mund-Nasen-Schutz nach EN 14683, umgangssprachlich häufig als OP-Maske bezeichnet, sowohl seinen Träger als auch dessen Umfeld signifikant. Er ist in der Lage, Bakterien und Viren zu deutlich mehr als 90 Prozent aus der Luft herauszufiltern. Dass es jedoch zu einem seitlichen Eindringen kommen kann, gilt als wahrscheinlich.

Bei einer FFP2-Maske ohne Ausatemventil nach EN 149 beziehungsweise einer N95-Maske wird bereits ein mindestens 95-prozentiger Abscheidegrad erreicht. Handelt es sich um eine FFP3-Maske mit oder ohne Ausatemventil, dann beträgt der Abscheidegrad sogar mindestens 99 Prozent, sodass der Träger oder die Trägerin der Maske nahezu vollständig davor geschützt ist, Viren oder Bakterien mit der Atemluft aufzunehmen. In besonderen Situationen, beispielsweise beim Umgang mit hochinfektiösen Patienten, werden gebläseunterstützte Hauben oder Helme getragen. Diese bieten der damit ausgestatteten Person einen noch besseren Schutz, entfalten jedoch keine Schutzwirkung für das Umfeld.

Sie ist in diesen Fällen allerdings auch nicht beabsichtigt beziehungsweise nicht notwendig, weil die betreffenden Patienten bereits in starkem Maße infiziert sind und die dadurch ausgelöste Erkrankung nicht durch Atemschutzmaßnahmen, sondern allenfalls durch hochwirksame Medikamente bekämpft werden kann. Gebläseunterstützte Hauben werden in der Regel mit entsprechenden Schutzanzügen kombiniert, um so nicht nur die Atmungsorgane, sondern den gesamten Körper gegen eine Infektion zu schützen. 

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