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    Weshalb ist die französische Küche so beliebt?
    28-03-2021

    Weshalb ist die französische Küche so beliebt?

    Dazu ist ein sehr großes Merkmal, dass es eine strenge Menüfolge mit mindestens drei Gängen gibt. Doch was genau macht die französische Küche so beliebt? Diese Fragen werden wir in diesem Artikel klären. Falls Sie schon einmal in einem französischen Restaurant gegessen haben, so können Sie ihre Meinungen auf erfahrungenscout.de mit anderen teilen. Dies hilft nicht nur sich mehr über das gewünschte Restaurant zu informieren, sondern auch anderen Menschen sich gegeben falls für oder gegen ein Restaurant zu entschieden.

    Allgemeines über die französische Küche

    Schon in der frühen Neuzeit galt die französische Küche als eine der einflussreichsten in ganz Europa. Im 19. Jahrhundert war die französische Küche unter Haute Cuisine bekannt und war Vorgänger der heutzutage bekannten französischen Küche. Schon früher und heute gibt es die unterschiedlichsten Regionalküchen, bei denen die unterschiedlichsten Zutaten Kombinationen verwendet werde, sowie sich die Zubereitungsart unterscheidet.
    Wie schon erwähnt ist die französische Küche für ihre Qualität aber auch für ihre Vielseitigkeit weltweit bekannt. Die Küche wurde auch 2010 in die UNESCO Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen und gilt seitdem als Vorbild für alle anderen gehobenen Küchen.
    Das essen, sowie das Trinken ist einer der wichtigsten Bestandteile in Frankreich und es wird höchsten Wert auch auf die Sauberkeit der Küche gelegt.

    Die Geschichte der französischen Küche

    In der frühen Neuzeit war die französische Küche sehr von Italien beeinflusst. Das ist zum einen darauf zurück zu führen, dass in der Zeit der Renaissance die italienischen Köche von Katharina von Medici anlässlich ihrer Hochzeit mit Heinrich II. im Jahr 1547 mit an den französischen Hof brachte. Allerdings sind das alles nur wage Spekulationen, die heutzutage von einigen Kulturhistorikern wiederlegt wird.
    Im 17. Und 18. Jahrhundert war die französische Küche ein Muss für die ganzen Adelshäuser in Europa. Gerade in dieser Zeit galt der französischer Hof als führend. Auch die Angewohnheit der mehreren Gänge, teilweise bis zu neun, wurden in dieser Zeit eingeführt und begannen von hier ihren Siegeszug in alle westlichen Küchen.
    Die schon oben genannte Haute Cuisine, welche als Vorgänger der heutigen französischen Küche gilt, wurde im 19. Jahrhundert etabliert. Auch heute gilt sie noch als die weit entwickelte Art der Zubereitung von Speisen. „Gegründet“, wenn man es so nennen kann, wurde die Haute Cuisine von einflussreichen Köchen, wie Marie-Antoine Careme und Auguste Escoffier, sowie Jean Anthelme Brillat-Savarin.
    Zur Zeit der französischen Revolution entstanden mehr und mehr Restaurants und bot somit dem Bürgertum einen Zugang zur gehobenen französischen Küche. Und so entstand die Grande Cuisine.
    Eine weitere Unterteilung der französischen Küche ist die Nouvelle Cuisine und beschreibt die letzte große Erneuerungsbewegung in der Kochkunst. Einfach erklärt baut die Nouvelle Cuisine auf der Haute Cuisine, sowie der Grand Cusine auf, weist aber deutliche Unterschiede der Gastrosophien auf. Auch diese Küche wurde von berühmten Köchen, wie Paul Bocuse zumindest popularisiert.

    Charakteristiken der französischen Küche

    Wenn man an Frankreich denkt, verbindet man dieses Land sofort mit Wein und Käse und das auch nicht umsonst. Denn Frankreich stellt Weltklasse Wein her und bietet über 400 Käsesorten an. Auch das Baguette ist das nationale Symbol in Frankreich, auch wenn es dies nicht offiziell ist. Auch hier wird das Baguette in den verschiedensten Formen angeboten, als Ficelle, klassisches Baguette oder Flúte.
    Die französische Küche variiert von Region zu Region. So werden in der Normandie, im Nordwesten von Frankreich, viel Milchwirtschaft und Apfelplantagen betrieben. In der Normandie wird also hauptsächlich Kalbsfleisch, Rahmsaucen, viel Butter und vor allem das Getränk Calvados verwendet. Zum Dessert wird hier häufig ein einfacher Apfelkuchen serviert. Auch Käse erfreut sich dort großer Beliebtheit, vor allem kräftiger Käse, wie Camembert, Livarot und Pont-I´Évéque.
    In der nahe liegenden Bretagne, werden Lämmer gezüchtet, doch nicht irgendwelche Lämmer. Ihr Lammfleisch wird als pré-salé bezeichnet, was so viel wie vorgesalzen bedeutet. Das kommt daher, dass die Wiesen und Weiden durch die naheliegende Küste versalzen wird und die Tiere angeblich durch den Verzehr des versalzenen Grass, einen vorgesalzenen Geschmack ihres Fleisches erzeugen. Da die Bretagne nahe am Meer liegt, sind hier auch Meeresfrüchte, vor allem Austern, Hummer und Krebse besonders beliebt. Zum Nachtisch wird hier vermehrt Crépes und Galettes serviert.
    Bewegt man sich weiter nach Süden, findet man dort die Region Perigord. In dieser Region sind Trüffel, sowie Gänse weitverbreitet. Hier wird man hauptsächlich auf Gerichte von gestopften Gänsen treffen oder auf im eigenem Fett gegarten und konservierten Gänseteilen.
    Ganz im Süden Frankreichs wird vermehrt mediterran gekocht, aber auch hier gibt es eine Ausnahme, das Binnenland. Im Binnenland wird eher deftig gekocht und man findet auf den Speisekarten allerlei Arten von Eintöpfen, vor allem mit weißen Bohnen, Kräutern, Speck und Fleisch.
    In der Provence wird sehr mediterran gekocht, so werden hauptsächlich viele Kräuter, Tomaten, Gemüsepaprika, Auberginen, sowie Knoblauch und Olivenöl verwendet. Das wohl bekannteste Gericht aus der Provence ist Ratatouille.
    Bevorzugt man eher den Genuss von Huhn, so sollte man sich die Region Lyon nicht entgehen lassen. Sie besticht mit einer reichlichen Auswahl an Hühner-, sowie Schweingerichten.
    Etwas mehr nördlich liegt Bourgoge. Bourgoge ist seit je her bekannt für seine Weiß- und Rotweine. Auf den Speisekarten in dieser Region findet man nicht nur viel Fleisch-, Fisch- und Geflügelgerichte, sondern auch Weinbergschnecken. Die Gerichte werden traditionell mit einer feinen Weinsauce serviert.
    Aus der Hauptstadt Paris kommt die einfache Zwiebelsuppe, sowie das Pariser Schnitzel.
    Begibt man sich mehr an die Grenze von Frankreich und Deutschland, also an die Elsass Region, so findet man hier auch sehr deftige Gerichte, viele sind gleich oder ähnlich zu beliebten Deutschen Gerichten. So ist der Verzehr von Sauerkraut hier weitverbreitet. Auch kräftige Eintöpfe, wie Baeckeoffe stehen hier auf der Speisekarte. Man sollte allerdings nicht den Flammkuchen vergessen, welcher sich auch in Deutschland großer Beliebtheit erfreut. Zum Nachtisch werden hier meist flambierte Torteletts serviert.

    Die französische Küche stellt also nicht nur ein kulinarisches Vorbild dar, sondern besticht auch mit seiner großen Vielfalt. Viele der etwas einfacheren Rezept kann man gerne Zuhause nachmachen. Doch nicht alles lässt sich in unseren Supermärkten erwerben. Will man ein richtig authentisches französisches Essen auf den Tisch zaubern, so ist eine Überlegung wert, die Lebensmittel online zu bestellen. Dies mag sich etwas unkonventionell anhören, hat aber durchaus seine Vorzüge. Wenn Sie dies schon einmal getan haben und ihre Meinungen mit anderen Menschen teilen wollen, so können Sie dies über Bewertungsseiten machen. Dort können sich dann andere Menschen Ihre Meinung durchlesen und sich gegeben falls für oder gegen ein Unternehmen, Restaurant oder Online Shop entscheiden.

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