Was braucht man als Freelancer in Deutschland?

Was braucht man als Freelancer in Deutschland?

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Sie spielen mit dem Gedanken, sich selbstständig zu machen, oder Sie sind bereits als Freelancer tätig? Glückwunsch, dem normalen Arbeitsleben den Rücken zu kehren ist ein großer Schritt!

Doch was braucht man als Freelancer in Deutschland? Und was muss man machen, um seinen Lebensunterhalt als Freelancer möglichst erfolgreich bestreiten zu können?

Auf ErfahrungenScout können Sie erfahren, welche Erfahrungen andere Freelancer mit verschiedenen Online Diensten gesammelt haben. Dadurch können Sie unangenehme Überraschungen vermeiden und gleich möglichst erfolgreich in Ihre Freelance Karriere starten.

Was braucht man als Freelancer?

Zuerst einmal sollten Sie wissen, dass es zwei verschiedene Arten von Freelancern gibt: Die Freiberufler wie auch die Gewerbetreibenden.

Möchten Sie in Deutschland als Freiberufler arbeiten, dann sind Sie rechtlich dazu verpflichtet, sich im Finanzamt anzumelden. Im Anschluss werden Sie einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung erhalten, den Sie ausgefüllt zurückschicken müssen.

Als Gewerbetreibender müssen Sie Ihr Gewerbe zunächst im Finanzamt und anschließend im Gewerbeamt anmelden. Wenn Sie nun Ihre Steuernummer erhalten haben, müssen Sie sich auch noch bei IHK oder bei HWK anmelden. Erst dann gelten Sie offiziell als Gewerbetreibender und können mit Ihrer Freelancerkarriere loslegen.

Möchte man als Freelancer starten, dann ist man dabei zunächst alleine. Es ist also nur möglich, als sogenanntes Einzelunternehmen loszulegen. Weil man keine Rechtsform, wie zum Beispiel UG oder GmbH benötigt, muss man sich nicht im Handelsregister anmelden.

Beachten Sie zudem, dass unter Umständen noch zusätzliche notwendige Anmeldungen dazu kommen – je nachdem, in welcher Branche Sie tätig sind. So ist es für manche Freelancer verpflichtend, dass sie bei der Berufsgenossenschaft Mitglied werden. Um herauszufinden, ob das auch auf Sie zutrifft, können Sie bei der DGUV nachfragen. Möchten Sie beispielsweise als Publizist oder als Künstler tätig sein, dann müssen Sie sich bei der Künstlersozialkasse anmelden.

Versicherungen für Freelancer

Selbstverständlich ist es auch notwendig, als Freelancer in Deutschland Versicherungen abzuschließen. Anders als Menschen in einem festen Angestelltenverhältnis müssen sich Freelancer selbst um eine Reihe von Versicherungen kümmern. Wichtig bei der Wahl der Versicherungen als Freelancer ist, dass diese nicht nur berufliche, sondern auch persönliche Risiken abdecken sollten.

Die folgende Liste gibt Ihnen einen Überblick über die Versicherungen, welche für Freelancer sinnvoll sein können. Ob auch Sie jede der Versicherungen benötigen, lässt sich nicht pauschal beantworten, da dies von den jeweiligen Lebensumständen abhängig ist:

· Rentenversicherung (Irgendeine Form der Vorsorge sollte unbedingt getroffen werden – und das am besten so früh wie möglich!)

· Berufsunfähigkeitsversicherung

· Rechtsschutzversicherung

· Betriebshaftpflichtversicherung

· Unfallversicherung

· Vermögensschadenshaftpflichtversicherung

Überblick über die Finanzen

Als Freelancer sollte man seine Finanzen genauestens im Blick behalten. Denn zwar muss man auch als Freelancer Steuervorauszahlungen leisten, allerdings erfährt man erst im Nachhinein, wie viel genau gezahlt werden muss. Es kann also durchaus sein, dass Sie hohe Steuernachzahlungen leisten müssen. Hat man dies nicht im Hinterkopf, dann kann man dadurch als Freelancer schnell Probleme bekommen. Aus diesem Grund ist es unbedingt erforderlich, einen Überblick über seine Finanzen zu behalten und mögliche Steuernachzahlungen aus den Rücklagen zahlen zu können.

Grundsätzlich müssen Freelancer, genauso wie Angestellte auch, auf Ihr Einkommen die Einkommenssteuer zahlen. In den meisten Fällen kommt noch die Umsatzsteuer hinzu. Diese kann aber durch die Kleinunternehmerregelung unter Umständen wegfallen. Als Gewerbetreibender kommt zudem noch die Gewerbesteuer auf einen zu.

Außerdem sollten Sie nicht außer Acht lassen, dass Sie als Freelancer in der Regel kein geregeltes Einkommen haben, wie es Angestellte kennen. Während es in einem Monat gut laufen und Sie Aufträge ohne Ende bekommen können, kann es im nächsten Monat schon wieder ganz anders aussehen. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt in guten Monaten Reserven anlegen, um auch die schlechten Monate gut überbrücken zu können.

Freelance Jobs

Mit das Wichtigste als Freelancer ist aber natürlich, einen geeigneten Freelance Job zu bekommen. Es gibt zum Beispiel sehr viele Freelance Jobs Berlin – eine online Arbeitssuche zu Freelance Berlin beziehungsweise der Stadt, in der Sie gerne einen Freelance Job annehmen möchten, kann Ihnen weiterhelfen. Es gibt allerdings auch sehr viele Freelance Jobs, welche man ortsunabhängig ausüben kann.

Haben Sie gerade erst mit dem Freelancing begonnen, können Sie als Freelance Junior nach passenden Jobangeboten Ausschau halten. Schließlich müssen Sie vor allem anfangs noch sehr viel Erfahrung sammeln, um eine aufstrebende und unabhängige Karriere als Freelancer hinlegen zu können. Verschiedenste Online Dienste zur Unterstützung können Ihnen dabei eine große Hilfe sein – schließlich geht heutzutage, vor allem als Freelancer, kaum mehr was ohne das Internet.

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