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    Baby Overall, Strickmütze und co. - Perfekt ausgestattet in den Winter
    18-12-2020

    Baby Overall, Strickmütze und co. - Perfekt ausgestattet in den Winter

    Ob man den Winter nun mag oder nicht, Fakt ist, dass die kalte Jahreszeit an die richtige Bekleidung eines Babys besondere Ansprüche stellt.

    Es geht darum, ein Gleichgewicht zu finden, wenn Sie Winterkleidung für Ihr Baby aussuchen. Sie möchten nicht, dass Ihrem Kind zu kalt ist, aber Sie möchten es auch nicht mit zu vielen Schichten überhitzen. Denken Sie vor dem Einkauf an das Klima, in dem Sie leben, und an Ihren Lebensstil. Verbringen Sie Ihre Tage damit, lange Strecken mit dem Baby im Schlepptau draußen herumzulaufen, gehen Sie wandern oder lieben den Wintersport? Oder verbringen Sie mehr Zeit im Auto, um Besorgungen zu erledigen? Andere Kunden wie Sie haben ihre wertvollen Rezensionen auf der wayfair Seite hinterlassen. Dies kann Ihnen bei der Entscheidung helfen, welche Kleidung für Ihren Kleinen am besten geeignet ist. Wir haben die wichtigsten Kriterien zusammengestellt.

    Tipp: Woher weiß ich eigentlich, dass meinem Kind nicht zu kalt oder zu warm ist?

    • Das lässt sich einfach mit einem Griff in den Nacken herausfinden. Bei einer optimalen Temperierung fühlt er sich warm an. Er sollte weder kühl noch verschwitzt sein.
    • Sollte Ihr Baby ins Schwitzen gekommen sein, weil Sie es versehentlich zu warm angezogen haben, lassen Sie es trotzdem nicht in der kühlen Luft, nur weil uns Erwachsenen das guttun würde. Es kann sich deutlich leichter erkälten, als es bei uns der Fall ist.
    • Schützen Sie Ihr Kleines an einem kalten Wintertag, auch wenn Sie nur mit dem Autositz in der Hand vom Parkplatz zum Einkaufen oder zum Kinderarzt gehen. Ein kalter Windzug genügt manchmal schon, um sich einen Schnupfen einzufangen. Sie können einfach eine kleine Decke oder etwas dickere Mullwindel über den Sitz hängen und so den Wind abhalten.

    Die wichtigsten Regeln rund um die Babykleidung im Winter

    • Alles beginnt mit der richtigen Unterwäsche. Zu empfehlen sie die einteiligen Bodies, denn sie bleiben immer in Form und verrutschen nicht. Es gibt sie auch als Langarmbody, sodass schon die erste warme Lage entsteht. Besonders niedlich: personalisierte Bodies, wie sie beim Stramplermacher zu finden sind. Diese Teile sind unverzichtbar und man kann kaum genug davon haben, darum sind sie auch ein so gutes Geschenk.
    • Das nächste wichtige Kleidungsstück ist eine Strumpfhose. Theoretisch können Sie auch eine lange Unterhose oder Leggings und dünne Socken verwenden, doch mit einer Strumpfhose bleibt alles schön an Ort und Stelle und nichts kann verrutschen. Ist das Baby im Tragetuch unterwegs, kommt noch ein paar dicke Socken darüber. Apropos Tragetuch: Beachten Sie, dass durch Ihre Körperwärme das Kind ebenfalls gewärmt wird und berechnen Sie diesen Unterschied beim Ankleiden.
    • Ob Overall (wie alle Einteiler sehr praktisch) oder Hose und Shirt, das Material sollte dem Wetter angepasst sein. Beliebt ist etwa Wollwalk, der natürlich und wetterabweisend ist. Bevorzugen Sie Kleidung aus natürlichen Materialien wie Baumwolle, weil das der Haut am besten tut. Eine Winterjacke oder ein Schneeanzug darf natürlich aus wasserabweisendem Polyester und vielleicht sogar mit Daunen gefüttert sein. Er wird ja nicht direkt auf der Haut getragen. Natürlich gibt es auch alternative Füllungen für vegan lebende Eltern.
    • Die beste Empfehlung für die kalte Jahreszeit ist das „Zwiebelprinzip“. Wie bei einer Zwiebel, die mehrere Häute hat, wird auch das Kind mit mehreren dünnen Schichten bekleidet. Der Vorteil: Zwischen jeder der Schichten befindet sich Luft, die als Wärmespeicher wirkt. Zudem kann man Schichten entfernen oder hinzufügen und so mit der Kleidung leicht die perfekte Wärmewirkung erzielen.
    • Babys verlieren die meiste Wärme über den Kopf, der im Vergleich zum restlichen Körper sehr groß ist. Sie sollten unbedingt darauf achten, dass Ihr Kind immer eine Mütze trägt, wenn Sie in der kalten Jahreszeit rausgehen. Es kann auch nicht schaden, wenn Neugeborene in der Wohnung ein kleines Mützchen tragen. Man braucht drei Kategorien an Mützen: einfache dünne Exemplare, die in der Wohnung oder in der wärmeren Jahreszeit zum Einsatz kommen, mitteldicke Strickmützen, die gut wärmen und mit einer dünnen Mütze darunter auch an sehr kalten Tagen zum Einsatz kommen können, und, falls man mit dem Baby zum Wintersport fährt oder in einer kalten Region sehr viel draußen ist, eine richtig dicke Wintermütze, die die Kälte zuverlässig abhält. Doch Achtung, das Kind sollte unter seiner Mütze niemals schwitzen, denn das erhöht die Gefahr einer Erkältung.
    • Ein Sicherheitstipp für den Winter: Wintermäntel und Autositze passen nicht zusammen. Das liegt an der bauschigen Struktur der dicken Jacken, die immer ein paar Zentimeter Spielraum lassen, auch wenn Sie den Gurt fest zu schließen versuchen. Im schlimmsten Fall halten die Gurte bei einem Unfall nicht richtig fest und das Baby kann durchrutschen. Wenn Sie also mit dem Auto unterwegs sind, bekleiden Sie Ihr Kind lieber mit mehreren dünnen Schichten und legen Sie ihm eine warme Decke an, wenn es angeschnallt ist. Legen Sie nur Einlagen oder wärmende Felle in den Sitz, die ausdrücklich für Ihr Modell konzipiert wurden. Alles andere kann die Sicherheit des Gurtes gefährden.

    Muss ich alle Teile neu kaufen?

    Babys brauchen gerade im Winter recht viel Kleidung und wachsen gleichzeitig sehr schnell heraus. So manches Teil kommt gar nicht zum Einsatz, vor allem, wenn es bereits vorher gekauft wurde. Es ist nachhaltig und deutlich günstiger, wenn man viele Kleidungsstücke aus zweiter Hand kauft. Das schadet dem Kind keinesfalls, schont aber Ressourcen.

    Den Kindersitz sollten Sie lieber neu kaufen und aktuelle Modelle genau vergleichen, um einen Sitz mit guten Bewertungen zu erhalten. Alternativ kann man sie aufbereitet vom Fachhändler kaufen. Sie wissen sonst nie, ob es damit schon mal einen Unfall gab und eventuelle Sicherheitsmängel bestehen.

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