Moderne Zahlungsmethoden und ihre Vorteile

Moderne Zahlungsmethoden und ihre Vorteile
Dienstleistungen

Erfahrungen mit modernen Zahlungsmethoden

Durch die digitalen Dienstleister haben sich die Zahlungsmethoden deutlich gewandelt. Gab es einst das Bargeld, den Scheck, Überweisungen und Lastschriften, können Verbraucher heute gerade online aus vielzähligen Zahlungsmöglichkeiten auswählen. Dies bringt Vorteile. Aber welche Zahlungsmethoden gibt es und wie funktionieren sie genau? Unser Blogbeitrag zeigt dies näher auf.

PayPal und Co: Digitale Zahlungen

Einige Zahlungsmethoden bauen vollständig auf das Internet auf. Der bekannteste Anbieter ist PayPal. Er hat das Bezahlung praktisch neu erfunden, denn erst seit PayPal ist es ohne Weiteres möglich, online mit wenigen Klicks zu bezahlen. Aber wie funktioniert der Dienst?

  • Anmeldung – um PayPal nutzen zu können, müssen Verbraucher zuerst ein Konto erstellen. Dafür sind die E-Mail-Adresse und ein Passwort notwendig. Im nächsten Schritt wird der Dienst mit dem eigenen Bankkonto oder der Kreditkarte verbunden. Dies ist notwendig, da PayPal automatisch die Beträge vom Bankkonto abbuchen wird.
  • Nutzung – PayPal wird zumeist für Zahlungen genutzt, doch kann darüber auch Geld empfangen werden. Während des Bezahlvorgangs meldet sich der Verbraucher über den Shop bei PayPal an und gibt die Zahlung frei.

PayPal hat in den vergangenen Jahren seinen Dienst immer weiter ausgebaut. So können nun auch Ratenzahlungen über PayPal abgeschlossen werden, selbst Kredite lassen sich darüber aufnehmen. Für Händler bietet der Dienst einen einfachen und sicheren Zahlungsweg durch die leichte Integration in den Shop. Allerdings ist PayPal nicht mehr alleine:

  • Klarna – das Unternehmen übernahm die Sofortüberweisungen und bietet diese weiterhin an. Zusätzlich kann via Klarna auf Rechnung eingekauft werden, eine Ratenzahlungsvereinbarung abgeschlossen werden und vieles mehr.
  • Online-Wallets – auch sie gehören heute zu den festen Zahlungsmethoden. Trustly, Skrill oder Neteller bieten die einfache und sichere Zahlung, beispielsweise in Online-Casinos an. Je nach Anbieter ist ein Konto notwendig, andere verzichten auf die Registrierung. Ebenso unterschiedlich ist der Funktionsumfang. Während manche Zahlungsdienstleister ausschließlich Zahlungen versenden, erlauben andere auch den Empfang von Geld oder bieten Girokarten an, mit denen Bargeld am Automaten direkt aus dem Wallet abgehoben werden kann.

Kryptowährungen: Ebenfalls immer verbreiteter

Mittlerweile haben sich die Kryptowährungen eindeutig aus ihrem Schattendasein herausgearbeitet. Diese Vermutung kommt zumindest auf, wenn die Zahlungsmethoden bei einigen Shops oder Dienstleistern betrachtet werden. Denn immer häufiger wird auch eine Kryptowährung, oft Bitcoin, als Zahlungsmethode akzeptiert. Aber wie funktioniert das?

  • Notwendigkeiten – der Verbraucher muss natürlich über Kryptos verfügen und ein entsprechendes Wallet haben. Zudem muss der Händler oder Dienstleister die Zahlungsmethode akzeptieren. Dabei ist es notwendig, dass eben die Kryptowährung akzeptiert ist, die man selbst besitzt.
  • Bezahlung – sie funktioniert ähnlich einfach, wie mit allen anderen Zahlungsmethoden auch. Die Händler achten auf ein simples System.

Und wo können Kryptowährungen genutzt werden? Die Einsatzmöglichkeiten werden immer mehr, gerade Essenslieferdienste und größere Onlineshops bieten die Zahlungsmöglichkeit an. Ein anderes Feld betrifft die Online-Casinos. Sie gehörten mit zu den Ersten, die Kryptowährungen akzeptierten. Längst gibt es reine Krypto-Casinos, die ausschließlich Kryptowährungen annehmen. Aber auch sonst gehören Kryptowährungen mehr und mehr zu den akzeptierten Casino Zahlungsmethoden.

Google Pay, Samsung Pay und Co.

Einige moderne Zahlungsmethoden verschmelzen das Internet mit dem Offlineleben. Sie basieren auf dem Internet, doch erlauben sie es, mittlerweile fast überall in größeren Geschäften zu bezahlen. Einige Beispiele:

  • Apple Pay – der Dienst ist strikt mit Applegeräten verbunden. Der Verbraucher verknüpft sein Applekonto mit seiner Kreditkarte, alternativ mit dem Bankkonto, und kann nun mit dem Smartphone oder der Smartwatch via NFC-Chip bezahlen. Auch online lässt sich mit dem Dienst bezahlen.
  • Samsung Pay – letztendlich ist das nichts anderes, als Apple Pay. Der Dienst ist allerdings noch recht neu und somit auch wenig verbreitet.
  • Google Pay – die Möglichkeit ist so verbreitet wie Apple Pay. Die Voraussetzung sind ein Google Konto, dann kann der Dienst auch auf Smartphones verwendet werden, die nicht das Android-Betriebssystem haben.

Bei all diesen Optionen ist eine Internetverbindung notwendig, denn ohne sie folgt kein Abruf des Kontos. Zudem muss das Gerät, auf dem der Dienst mobil genutzt wird, über einen NFC-Chip verfügen. Moderne Smartphones haben diesen grundsätzlich integriert. Neben den Herstellern bieten auch immer mehr Hausbanken und Online-Banken entsprechende Bezahlapps für das Smartphone an. Diese sind fest mit dem Bankkonto verbunden. Im Regelfall generieren sie eine digitale Version der Bankkarte, sodass kein neuer Account erstellt werden muss.

Diese Zahlungsmethoden haben jedoch noch einen Haken:

  • Verbreitung – größere Geschäfte, Dienstleister und Restaurants sind längst an das System angeschlossen und akzeptieren sowohl Apple als auch Google Pay. Ebenso werden die digitalen Bankkarten problemlos akzeptiert. Anders sieht es in Deutschland noch bei kleineren Händlern aus. Diese nutzen häufig keine Lesegeräte, die mit dem NFC-Chip kommunizieren und benötigen somit eine reale Karte, die in das Gerät eingesteckt werden kann.
  • Digitale Karten – die Banken updaten ihre Apps gerne häufiger. Was sich nicht nach einem Problem anhört, stellt sich für Nutzer teils an der Kasse als Problem heraus: Die App funktioniert dann nämlich erst wieder, wenn die Karten hinzugefügt wurden oder das Update vollständig abgeschlossen ist. Geschieht dies direkt an der Kasse, ist es natürlich ärgerlich.

Um das Smartphone als Geldbeutel zu nutzen, sollten die Sicherheitseinstellungen deutlich verschärft werden. Viele Dienste sperren sich automatisch selbst, wenn das Gerät länger als dreißig Sekunden entsperrt ist. Andere Dienste erwarten eine zusätzliche Sicherheitseingabe, bevor bezahlt werden kann.

Und obwohl Amazon Pay einen ähnlichen Namen hat, so ist das kein mobiler Bezahldienst. Stattdessen handelt es sich um eine Möglichkeit, bei angeschlossenen Händlern über das eigene Amazonkonto einzukaufen und zu bezahlen. Amazon stellt nun den Käuferschutz sicher und kümmert sich um die Abwicklung des Bezahlvorgangs.

Fazit – die Bezahlwelt ist vielfältig

Mittlerweile gibt es unheimlich viele moderne Bezahlmethoden, die alle ihre Vorteile haben. Verbraucher können so immer den Dienst nehmen, mit dem sie sich in einer Situation besonders wohl und sicher fühlen. Einige Dienste bieten sich im Internet und im Leben vor Ort an, da sie das digitale Zahlen direkt an die Supermarktkasse mitnehmen. Was natürlich alle Möglichkeiten gemein haben, ist, dass das eigene Konto gedeckt sein muss und die Ausgaben im Auge behalten werden müssen.

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