Formen der Altersvorsorge: Welche Möglichkeiten gibt es?

Formen der Altersvorsorge: Welche Möglichkeiten gibt es?
Versicherung

Auch wenn viele in jungen Jahren noch nicht an das Alter denken wollen, ist es wichtig, sich mit dem Thema Altersvorsorge zu befassen. Denn bereits heute kann man viel dafür tun, damit man es später leichter hat. Welche Formen der Altersvorsorge es gibt und warum ausgerechnet private Vorsorgen so populär sind, zeigt dieser Artikel.

Altersarmut verhindern – der Grund für eine private Altersvorsorge

Viele schwören nach wie vor auf die gesetzliche Rentenversicherung, doch Prognosen zeigen: Es wird immer wahrscheinlicher, dass diese Generation im Alter nicht von der Rente leben können. Eine private Altersvorsorge und andere Zusätze müssen her!

Sie sind es, die Altersarmut verhindern soll. Durch eine private Absicherung oder eine staatlich geförderte Altersvorsorge ist es jungen Menschen heute schon möglich, die Weichen für ihren Lebensabend zu stellen. So reduziert man das Risiko, später einmal auf Sozialleistungen angewiesen zu sein, um über die Runden zu kommen.

Formen der Altersvorsorge im Überblick

Die gesetzliche Rentenversicherung wird für viele noch als das Nonplusultra dargestellt. Es gibt jedoch viele private Möglichkeiten, mit denen sich die Rente aufstocken lässt. Viele Anbieter bieten kombinierte Modelle an, doch Verbrauchern bleibt es selbst überlassen, ob und wie viele Altersvorsorgen sie abschließen. Eines ist jedoch Fakt: In den heutigen Zeiten führt kaum etwas um Alternativen herum.

Betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge ist eine staatlich geförderte Methode. Es gibt sie in zwei Varianten: Entweder spart der Chef Firmengeld für die Betriebsrenten seiner Mitarbeiter oder aber Angestellte zahlen die Beiträge selbst. Diese werden dem Bruttogehalt abgeführt, sodass Steuern und Sozialabgaben gespart werden.

Die bAV – wie die betriebliche Altersvorsorge auch genannt wird – hat eine Besonderheit: Hier entscheidet nicht der Mitarbeiter, sondern der Chef, wie die Altersversorgung auszusehen hat. Im Zweifelsfall werden in dem Zuge auch Verträge geschlossen. Des Weiteren unterscheidet sich die Abgabenlast auf die spätere Betriebsrente von der gesetzlichen Rente.

Riester-Rente

Eine weitere Möglichkeit, staatlich gefördert für das Alter vorzusorgen, ist die Riester-Rente. Hier werden jährlich bis zu 4 % des Bruttoeinkommens in einen speziellen Riester-Vertrag eingezahlt. Für Kinder und für sich selbst gibt es oft noch attraktive Zulagen sowie einen steuerlichen Vorteil.

Die Riester-Rente ist für Arbeitnehmer gedacht, doch auch Beamte und einige Selbstständige können die Riester-Methode anwenden. Hier gilt: Jeder Euro, den man in den Vertrag einzahlt und alle Zulagen sind zum Rentenbeginn garantiert.

Wie funktioniert eine private Altersvorsorge?

Die private Rentenversicherung wird immer populärer. Sie ist es, die neben Riester und Co. eine praktische Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung bildet. Sie richtet sich besonders an Sparer, die genau wissen wollen, wie viel Rente ihnen später zusteht. Auf das gesparte Geld gibt es je nach Tarif Zinsen, damit sich das Geld bis zum Rentenleben vermehren kann.

Eine weitere Form der privaten Altersvorsorge ist ein Aktien-Indexfonds. Immer mehr Menschen schließen solche Optionen ab, da sie als sicher gelten und sich lohnen. Der sogenannte Fondssparplan sieht vor, dass Sparer monatlich für einen Betrag ab 25 € Anteile an Fonds kaufen. Wenn man dies über Jahre durchhält, kann man ein großes Vermögen ansammeln. Ein solcher Sparplan ist sehr flexibel und ist günstiger als eine Versicherung.

Außerdem gilt: Anleger können sich ihr Geld jederzeit auszahlen lassen. Zudem können sie je nach finanzieller Lage einmal mehr und einmal weniger Geld einzahlen.

Allerdings sollte man dabei immer beachten, dass Fonds immer ein gewisses Risiko mit sich bringen. Deshalb sollte der gewählte Aktienindexfond Aktien aus verschiedenen Unternehmen bündeln. So ist das Risiko wesentlich geringer, dass am Ende keine Rendite übrigbleiben.

Das Eigenheim als private Altersvorsorge

Immobilien gelten schon lange als besonders wertstabil und sicher. Deshalb sind sie beliebte Anlageobjekte für Investoren. Da es sich immer um ein langfristiges Vorhaben handelt, sieht man von dem erwirtschafteten Geld jedoch erst einmal wenig. Erst später macht sich die Immobilie bezahlt – und das in vielerlei Hinsicht.

Mit einer Immobilie kann man attraktive Rendite erzielen, Einnahmen durch eine Vermietung generieren und hat später im Alter eine Bleibe. So fallen im Rentenalter die Mietkosten für eine Wohnung weg. Immerhin hat man ein Eigenheim, in dem man mietfrei wohnen kann.

Natürlich gilt auch hier: Es ist immer ein gewisses Risiko mit Investment verbunden, da man nie genau weiß, wie sich der Markt verändert. Als Ergänzung zu anderen Möglichkeiten sind Immobilien als Anlage jedoch sehr populär.
Um sich eine Immobilie überhaupt leisten zu können, sind die meisten auf einen Privatkredit angewiesen und auch da gibt es zu beachten ,wie man sein Geld am besten anlegt.

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