Ein Must-Have im Kleiderschrank: Das perfekte weiße Hemd für den Mann

Ein Must-Have im Kleiderschrank: Das perfekte weiße Hemd für den Mann

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Es gibt wohl kaum ein anderes Kleidungsstück für Männer, was so universal einsetzbar ist: das weiße Hemd. In Kombination mit einem Sakko und der passenden Hose bildet es das Herzstück eines edlen Abendoutfits. Tragen Sie es mit Ihrer Lieblingsjeans wird das Hemd plötzlich Teil eines legeren Freizeitoutfits, das sich jedoch auch für den Büroalltag bestens eignet. Das weiße Hemd darf auf keinem Fall im Kleiderschrank fehlen und es wird wohl niemals aus der Mode kommen. Allerdings sollten Sie beim Kauf ein paar Punkte beachten. Die wichtigsten haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. 

Warum muss es eigentlich ein weißes Hemd sein? 

Weiße Hemden in der Männermode haben bereits eine sehr lange Tradition. Die ersten Modelle stammen aus dem 19. Jahrhundert, also dem viktorianischen Zeitalter. Damals waren die Kleidungsstücke in der Öffentlichkeit deutlich weniger verbreitet. Vielmehr waren Sie den reicheren Schichten der Gesellschaft vorbehalten.  

Das Weiß der Hemden stand damals nicht nur für Reinlichkeit, sondern ließ auch Rückschlüsse auf das Vermögen der Träger zu. Es waren nämlich meist reiche Männer, die weiße Hemden trugen.  

Mit der Industrialisierung und dem Beginn von Massenproduktionen konnte sich jedoch bald fast jeder ein weißes Hemd leisten. Mittlerweile werden wir von Angeboten überflutet. Deshalb ist es wichtig, dass Sie beim Kauf nach qualitativ hochwertigen Modellen Ausschau halten.  

Der richtige Sitz ist entscheidend 

Wenn Sie ein weißes Hemd sowohl im Büro im Rahmen eines Business-Outfits als auch in der Freizeit tragen möchten, sollte es vor allem an den Büroalltag angepasst sein. Dabei spielt vor allem die Bewegungsfreiheit eine große Rolle. Es sollte bequem sitzen, sich jedoch nicht wie der Lieblingsjogginganzug anfühlen.  

Zu eng sollte das Hemd jedoch nicht sitzen. Besonders wenn Sie den Knöpfen schon ansehen können, dass sie ziemlich an den Knopflöchern ziehen, sollten Sie das Hemd lieber eine Nummer oder sogar zwei größer wählen.  

Je nach Körperform können Sie das Hemd mit dem richtigen Schnitt anpassen. Während Slim-Fit-Hemden eher für sehr schlanke Männer geeignet sind, ist regular für einen normalen Körperbau und Comfort-Fit für einen kräftigen passend. 

Welche Materialien sind sinnvoll? 

Das Material des weißen Hemdes hat einen maßgeblichen Einfluss auf dessen Optik. Bei der Wahl Ihres Modells sollten Sie vor allem auf natürliche Materialien setzen. Hemden für den Sommer können daher beispielsweise einen hohen Leinenanteil haben. Im Winter empfehlen sich Hemden, die zu einem großen Teil aus Baumwolle bestehen.  

Synthetische Fasern sorgen zwar dafür, dass sich die Kleidungsstücke leichter reinigen lassen und sie nicht gebügelt werden müssen, allerdings kann sich besonders an heißen Tagen die Hitze ordentlich stauen, wodurch Sie ins Schwitzen geraten.   

Form des Kragens 

Neben der eigentlichen Form des Hemdes will die Form des Kragens wohl überlegt sein. Wenn Sie ein Hemd für wirklich jede Gelegenheit suchen, dann sollten Sie den klassischen Kentkragen nutzen. Dieser Kragen zeigt dabei grade runter in Richtung Hemd. Er kann mit einer Krawatte und einer Fliege kombiniert werden. Er schmeichelt zudem breiten Gesichtsformen.  

Sehr modern und förmlich ist der sogenannte Haifischkragen. Dabei sind die Spitzen des Kragens sehr weit gespreizt und verlaufen nach hinten in Richtung Hals. Er ist besonders gut für Menschen mit schmalen Gesichtern geeignet.  

Der Tab-Kragen ist aufgrund seiner Form eher für festliche Anlässe geeignet, da er sich gut um die Krawatte schmiegt.  

Brusttasche: ja oder nein? 

Im Grunde ist eine Brusttasche bei einem weißen Hemd nicht unbedingt nötig. Denn hier werden nur sehr selten irgendwelche Utensilien, wie etwa Kugelschreiber, verstaut. Vielmehr ist die Brusttasche eine Art Überbleibsel, die für Engagement und Motivation steht. Die Funktion geht jedoch bei einem weißen Hemd nicht über einen Deko-Zweck hinaus. Deshalb können Sie also getrost darauf verzichten.  

Tipps zum Hemdenkauf 

Wenn Sie sich nun auf die Suche nach Ihrem persönlichen weißen Hemd machen, sollten Sie beim Kauf ein paar Punkte beachten.  

  • Greifen Sie zur richtigen Kragenweite, indem Sie im Vorfeld mit einem Maßband den unteren Teil des Halses ausmessen. Das Band sollte nicht zu straff gezogen werden, sondern locker anliegen.  

  • Der Kragen sollte einen gewissen Spielraum haben, wenn der erste Knopf geschlossen ist. Zwei Finger sollten hier noch Platz haben. 

  • Das Hemd muss die richtige Länge haben. Dabei sollten Sie Ihre Arme normal bewegen können, ohne dass es aus der Hose rutscht.  

  • Die Länge der Ärmel sollte nicht zu kurz sein. Die Manschette darf beim Beugen des Arms nicht verrutschen. Sie sollte ein wenig aus den Ärmeln des Sakkos hervorschauen. Zu lang sollten die Ärmel jedoch ebenfalls nicht sein. Die Manschette darf nicht über die Hände rutschen.  

  • Beim Sitzen sollte der Stoff nicht an der Brust oder der Taille spannen. 

No-Gos beim Tragen des Hemds 

Gerade bei weißen Hemden können die Brustwarzen oder die Brustbehaarung durchschimmern, sofern Sie nichts darunter tragen. Achten Sie deshalb beim Kauf auch auf eine entsprechende Webart oder tragen Sie einfache in Unterhemd. Verzichten Sie dabei jedoch auf Tanktops, da die sich ebenfalls abzeichnen. Tragen Sie lieber T-Shirts oder spezielle Unterhemden für weiße Hemden. Dann klappt es mit dem weißen Hemd. 

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