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    Passives Einkommen mit Aktien
    09-03-2020

    Passives Einkommen mit Aktien

    Ganz egal, ob es um schnelle Gewinne, eine mittelfristige Sparanlage oder um die Altersvorsorge geht: Aktien sind für jeden Investorenprofi eine sehr empfehlenswerte Option, da man hier einen Einfluss auf das Risiko nehmen kann, das in weiterer Folge eine wesentliche Rolle spielt, wenn es um den möglichen Gewinn geht.

    Jedoch sind auch ein paar steuerliche Aspekte zu berücksichtigen, wenn man mit Aktien ein passives Einkommen erzielt.

    Aktien sind auch für sicherheitsorientierte Anleger interessant geworden

    Die führenden Aktien-Indizes, dazu gehören unter anderem auch der SMI aus der Schweiz oder der deutsche DAX, haben besonders starke Jahre verbuchen können. Das ist auch der Grund, warum sich immer mehr Menschen für Aktien interessieren. Denn aufgrund der Tatsache, dass mit klassischen Finanzprodukten keine Gewinne mehr realisiert werden können, begeben sich eben auch immer mehr sicherheitsorientierte Anleger auf die Suche nach Alternativen. Und hier scheint der Aktienmarkt besonders viel- und zudem auch noch erfolgversprechend zu sein.

    Vor allem geht es auch um die vielen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Man kann selbständig Aktien von bestimmten Aktiengesellschaften kaufen, kann aber auch in Fonds investieren oder mitunter nur mit der Marktentwicklung spekulieren und im Rahmen des CFD-Handels hohe Gewinne einfahren. Fakt ist: Je höher der mögliche Gewinn, umso höher ist auch das Risiko - das heißt, man muss für sich im Vorfeld klären, ob man eher ein sicherheitsorientierter oder risikoaffiner Anleger ist.

    Wer mit Aktien ein passives Einkommen erzielt, der darf das Thema Steuern nicht außer Acht lassen. Denn sehr wohl interessiert sich auch das Finanzamt für etwaige Gewinne, die mit Aktien verbucht wurden. Man darf nicht glauben, dass die Behörden hier wegsehen. So muss in Deutschland die Abgeltungssteuer auf Aktiengewinne bezahlt werden. Diese Steuer liegt bei 25 Prozent. Es gibt keine Ausnahme. Zudem können noch weitere Aufschläge anfallen - etwa die Kirchensteuer, die nach

    Bundesland variiert, oder auch der Solidaritätszuschlag. Das heißt, die Steuerlast kann eine ganz schon beachtliche Rolle einnehmen - mitunter sogar 28 Prozent betragen.

    Wie man Gewinne versteuert, die mit Bitcoin und Co. erzielt wurden

    Wer übrigens Bitcoin kaufen will, sollte ebenfalls berücksichtigen, dass die erzielten Gewinne versteuert werden müssen. Jedoch nur, wenn man die erworbenen Coins innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist verkauft. Erzielt man den Veräußerungsgewinn erst nach Ablauf der einjährigen Haltefrist, bleibt der Gewinn steuerfrei.

    Aber auch dann, wenn man innerhalb der Haltefrist verkauft, muss der Gewinn nicht automatisch versteuert werden. Denn die Freigrenze liegt bei 600 Euro. Jedoch gilt das für alle in diesem Jahr erfolgten Veräußerungsgewinne. Zudem ist es wichtig, hier zwischen der Freigrenze und dem Freibetrag zu unterscheiden. Denn bei Überschreiten der Freigrenze wird der gesamte Betrag steuerpflichtig; bei einem Freibetrag nur jene Summe, die über die 600 Euro geklettert ist.

    Zwischen Diversifikation und Dividende

    Wer sein Geld in Aktien investiert, der sollte ein paar grundlegende Aspekte berücksichtigen. Wichtig ist, dass man auf die Diversifikation achtet. Das heißt, in unterschiedliche Aktien investieren, die sich in verschiedenen Ländern aufhalten und sich zudem nicht in derselben Branche befinden.

    Neben der gewünschten Steigerung des Aktienkurses geht es auch um die Dividende. Dabei handelt es sich um die Gewinnausschüttung, die in weiterer Folge wieder investiert werden kann - sozusagen als Art Bonuszahlung zu sehen ist.

    Wer nicht selbst die Entscheidung treffen will, welche Aktiengesellschaften vielversprechend sind, kann in Fonds investieren. Hier gilt jedoch im Vorfeld zu unterscheiden, ob es sich um einen aktiv gemanagten Fonds oder börsengehandelten Indexfonds handelt. Der große Unterschied? Letztlich geht es hier um die Struktur und die dadurch entstehenden Kosten.

    Hinter dem aktiv gemanagten Fonds befindet sich ein Fondsmanager, der besser als der Markt abschneiden will. Dafür wird er bezahlt - und Fondsmanager verdienen recht gut. Das heißt, ein derartiger Fonds kann zum Renditefresser mutieren. Bei einem börsengehandelten Indexfonds gibt es keinen Fondsmanager. Hier wird nur ein Index nachgebildet. Wer sich etwa für den DAX entscheidet, ist letztlich so gut (oder schlecht) wie die im DAX enthaltenen Titel. Der große Vorteil? Die Verwaltungskosten liegen in der Regel unter 0,5 Prozent.

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