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    Boah, bist du groß geworden!
    08-02-2021

    Boah, bist du groß geworden!

    Hat der Opa seine Enkeltochter, die Tante ihren Neffen ein paar Monate lang nicht gesehen, staunen sie: “Boah, bist du groß geworden!”

    Das Kind kommt ihnen mindestens zehn Zentimeter größer vor, mindestens! Die Ärmel des von der Oma gestrickten Pullovers sind schon wieder viel zu kurz und die neuen Winterschuhe passen auch nicht mehr… Die Kleinen müssten eigentlich schon wieder neu eingekleidet werden ...

    Ja, da kommt man nicht drum rum, passende Kleidung für den Sprössling muss her, und die soll nicht allzu teuer sein. Dennoch wünscht man natürlich, dass die neuen Klamotten halbwegs schick sind und, wenn gebraucht, bitte nicht fleckig oder mit aufgegangenen Nähten - Babys sind da noch nicht so wählerisch, die bekommen ihre Strampelhosen einfach von Mama oder Papa übergezogen, doch schon ab etwa 2 Jahren wird der eigene Willen kundgetan und das gerne auch mal schallintensiv.

    Vor Ort mit dem reizenden Nachwuchs im Laden einkaufen zu gehen ist für so manchen Elternteil eher ein Alptraum. Die Kids sind im Allgemeinen keine Shopping-Fans und funktionieren den Laden schon gerne mal zum Spielplatz um: So lässt es sich zwischen den Kleiderkarussells herrlich Verstecken spielen und die langen Gänge laden zum Fangenspielen ein.

    Das muss man sich als Mutter oder Vater nicht unbedingt geben - abgesehen davon, dass in Zeiten häufig geschlossener Läden das Einkaufengehen gar nicht mehr so recht planbar ist, und haben sie dann mal offen, so ist der berufstätige Alltag sowieso schon hektisch genug.

    Was liegt daher näher, als sich im Internet umzuschauen? Wenn die Kleinen noch im Babyalter sind, kann man sich mal abends, wenn der Liebling schon schläft, auf die Suche machen, sind die Kids schon größer, macht gemeinsames Surfen Sinn und man kann gleich die modischen Vorlieben, die sich ja manchmal von Tag zu Tag ändern, abfragen: Schließlich soll Kleidung neben ihrer Funktion auch Spaß machen.

    Doch wo finden Sie das Passende? Unzählige Websites mit Kinderkleidung werben um Ihre Aufmerksamkeit. Bevor man sich ins virtuelle Getümmel stürzt, helfen ein paar Überlegungen, um sich einen Weg durch den Angebote”wald” zu suchen:

    • Prinzipiell: Einiges an Geld lässt sich dadurch einsparen, dass Sie nach Bedarf kaufen. Da Kinder so schnell wachsen, hat es nicht viel Sinn, im Sommer schon die Winterstiefel zu bestellen und im Winter ein Sommerkleidchen, auch wenn es günstig angeboten wird: Kann sein, dass die guten Teile nicht mehr passen, wenn sie passen sollen. Da lohnt es, sich nicht vom erstbesten Angebot zu unüberlegten Käufen verleiten zu lassen.
    • Noch mal prinzipiell: Es schont die Nerven ungemein, online zu bestellen und die Teile liefern zu lassen - die Kinder können zuhause probieren, ob alles passt und Mama zieht dem Baby mal den neuen Strampler über. Die Größeren werden sicher gerne einen Blick in den Spiegel werfen, ob das Stück, das Mama bestellt hat, auch ausreichend “cool” aussieht und zu den anderen “coolen” Klamotten passt.
    • Vielleicht haben Sie schon mit einem ganz bestimmten Laden vor Ort zufriedenstellende Erfahrungen gemacht, dann könnte das ein guter Anhaltspunkt sein, dort mal nachzusehen. So gut wie alle Läden haben eine Homepage und darin integriert einen Online-Shop. Der Vorteil, wenn Sie das Angebot bereits “real” kennen: Sie können Qualität und Passform einschätzen, was letztlich auch die Geldbörse schont, da Sie nicht “ins Blaue” hinein kaufen.

    Flohmärkte gibt es nicht nur vor Ort - auch im Internet wird auf vielen Plattformen gebrauchte Kinderkleidung angeboten, meistens zu sensationell günstigen Preisen, da Eltern den Schrank des Junior leer bekommen wollen für Neues.

    Versteigerungsplattformen sind ebenso oft eine Fundgrube für Preiswertes, das noch bestens in Ordnung ist - und da kommt der Thrill hinzu, dass man eventuell etwas besonders günstig ersteigern kann - ein wenig Schnäppchenjäger-Feeling, das ja nicht verkehrt sein muss.

    Tipps, welche Seiten empfehlenswert sind, können Sie in Eltern-Diskussionsforen ermitteln, da werden Sie so manchen guten Hinweis bekommen.

    Wenn Sie von Markenkleidung überzeugt sind, auch wenn sie etwas teurer ist, so ist es trotzdem eine Überlegung wert, wenn Ihr Sprössling kleinere Geschwister hat, die das Stück dann auch noch tragen können - Sparen mit Weitblick. Marken, die “in” sind, haben zwar unter Umständen ein Ablaufdatum, doch gibt es einige, die schon seit Langem für Qualität und “Coolness” bürgen und daher problemlos weiter”vererbt” werden können.

    Auf Bewertungsplattformen wie Erfahrungenscout können Sie, nach Firmen geordnet, nachlesen, was andere Kunden von den diversen Marken halten, bzw. den Shops, wo sie vertrieben werden - hier als Beispiel die Rezensionen für Skinfox.

    Kleidertausch: Im Internet finden sich zahlreiche Hinweise, wo Kleidung getauscht werden kann. Da Kleidertauschpartys, die ansonsten eine gute Gelegenheit sind, gemütlich zu tauschen, derzeit nicht möglich sind, kann man die Kleidung an der angegebenen Adresse abgeben und dafür etwa Gleichwertiges mitnehmen. Es gibt sogar die sogenannten “Offenen Kleiderschränke” für ungezwungenes Geben und Nehmen - auch dafür finden Sie die Adressen im Internet.

    Wenn man schon mal dabei ist, für die Kleinen etwas zu bestellen - was liegt da näher, als sich gleich auch für den eigenen Bedarf umzusehen? Und sich mit einem schicken Teil ein bisschen zu verwöhnen?

    Man hat es sich verdient!

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