Ein neues Handy mit oder ohne Vertrag kaufen?

Ein neues Handy mit oder ohne Vertrag kaufen?

Besonderheiten

 Heutzutage geht es kaum mehr ohne Smartphone. Die intelligenten Geräte verwalten unsere Fotos, Videos, Passwörter, Kontakte, Termine und vieles mehr. Weil sich die Technologie so rasant weiterentwickelt und Smartphones zu den Gebrauchsgegenständen zählen, wird irgendwann ein neues Gerät fällig. Möchte man ein Smartphone kaufen, hat man verschiedene Möglichkeiten – man muss sich nämlich nicht nur für oder gegen bestimmte Smartphone-Modelle entscheiden, sondern auch abwägen, was man lieber möchte: ein Smartphone ohne Vertrag oder doch lieber eines mit? 

Verschiedene Tarifarten beim Smartphone mit den Vor- und Nachteilen  

Deutschlandweit gibt es zahlreiche Mobilfunkanbieter. Die meisten von ihnen bieten neben Prepaid-Tarifen auch verschiedene Vertragsarten an. Wer sich ein neues Smartphone kaufen möchte, hat die Qual der Wahl. Dabei sollte man sich nicht von vermeintlich guten Angeboten überzeugen lassen, sondern sich vor allem fragen: Welche Tarifart passt zu mir? 

Prepaid-Tarif 

Prepaid-Tarife zeichnen sich durch maximale Flexibilität aus, denn wer keinen Vertrag abschließt, muss sich auch nicht dauerhaft an einen Mobilfunkanbieter binden. Aus diesem Grund sind Prepaid-Smartphones vor allem für Personen interessant, die nicht weit in die Zukunft planen möchten. Auch für Jugendliche und Personen mit Schufa-Eintrag eignen sich Smartphones mit Prepaid-Tarif sehr gut, denn sie bieten maximale Kostenkontrolle – beim Streamen, Texten und Telefonieren kann nur das Guthaben genutzt werden, das bereits auf die Karte geladen wurde. 

Surft oder telefoniert man mit seinem Smartphone nicht besonders viel, fährt man mit Prepaid häufig günstiger als mit Vertrag. Doch es gibt einen entscheidenden Nachteil, der viele Verbraucher davon abhält, ein Prepaid-Handy zu kaufen: die hohen Anschaffungskosten. 

Smartphones sind teuer. Je nach Modell zahlt man also einen mittleren oder sogar einen hohen dreistelligen Betrag. Eine Möglichkeit zur Smartphone-Finanzierung kann raten-kauf.com bieten: Wer sein neues Handy in Raten abbezahlt, kann die einmaligen Anschaffungskosten individuell aufteilen.  

Noch bis vor einigen Jahren waren Handys mit Prepaid-Karten als unpraktisch verrufen. Doch mittlerweile ist das Nachbuchen von Guthaben auch über moderne Zahlungsmethoden am Handy möglich. Man muss zum Aufladen also weder in ein Geschäft gehen, noch sonst irgendeinen Aufwand betreiben. 

Allnet-Flat 

Während bei Prepaid-Smartphones die Finanzierung auf Umwegen möglich ist, ist sie im Rahmen guter Verträge inzwischen schon beinahe Standard. Wer einen Vertrag abschließt, kann das zugehörige Gerät nämlich meist bequem mit den monatlichen Vertragskosten tilgen. Doch das ist nur einer der Vorteile sogenannter Allnet-Flats. 

Die großzügigen Tarife sind zwar meist nicht ganz billig, beinhalten dafür aber sehr viel Leistung – unter anderem eine Telefon- und SMS-Flatrate in alle deutschen Netze. Auch große Datenpakete gehören oft dazu. Vor allem Personen, die das Smartphone sehr häufig nutzen, können auf diese Weise bares Geld sparen.  

Doch ein Allnet-Flat-Vertrag hat nicht nur Vorteile: So bindet man sich für die Mindestvertragslaufzeit – meist ein oder sogar zwei Jahre - an den Anbieter. Ein bestehender Mobilfunkvertrag kann nur in ganz seltenen Fällen vorzeitig beendet werden. Möchte man als Kunde dennoch aus dem Vertrag aussteigen, ist das grundsätzlich möglich. Dabei kann der Anbieter allerdings Schadensersatzansprüche geltend machen. Dabei wird in der Regel der monatliche Grundpreis mit der Anzahl an Monaten bis zum Vertragsende multipliziert. 

Paket-Vertrag 

Paket-Verträge passen sich dem individuellen Nutzer besser an als Allnet-Flat-Tarife. Das liegt daran, dass es dabei keine komplette Flatrate gibt. Vielmehr analysieren Verbraucher vorab ihr Nutzerverhalten und lassen sich dann ein Paket zusammenschnüren, das diesem besonders gut entspricht. Wer viel surft, kann zum Beispiel größere Datenmengen buchen. Außerdem kann man Freiminuten und eine gewisse SMS-Anzahl festlegen. Durch solch einen Vertrag kann man Geld sparen, weil man nur für das bezahlt, was man auch wirklich benötigt – deshalb ist dieses Modell meist kostengünstiger. 

Doch auch dabei bindet man sich für die Vertragsdauer an den Anbieter. Auch hierbei gilt: Ein vorzeitiger Ausstieg aus dem laufenden Vertrag kann mit einer hohen Zahlungsverpflichtung einhergehen. Außerdem kann der Paket-Vertrag schnell teuer werden, wenn man das gebuchte Datenpaket ausgereizt hat und spontan mehr Datenmenge ordert – tut man das nicht, ist das Internet jedoch kaum nutzbar, weil das Datenvolumen stark gedrosselt wird. 

Die wichtigsten Kriterien beim Handyvertrag 

Um den passenden Mobilfunktarif zu finden, sollte man sich ein paar Fragen stellen: 

                  - Möchte ich frei und ungebunden bleiben? Oder wäre es in Ordnung, mich für ein, zwei Jahre an einen Mobilfunkanbieter zu binden? 

                  - Bevorzuge ich die volle Kostenkontrolle oder investiere ich monatlich lieber einen höheren Betrag, um stets alle mir wichtigen Mobilfunkdienste nutzen zu können? 

                 - Wie viel Zeit verbringe ich täglich, wöchentlich und monatlich vor dem Smartphone? 

                 - Welche Dienste nutze ich dabei überwiegend: Telefonie, SMS, Video- und Musikstreaming? 

                 - Und wie viel Geld kann ich monatlich für die Handy-Rechnung ausgeben? 

Sind diese Fragen geklärt, sollte schnell offensichtlich werden, welche Option am besten zu einem passt. 

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